Geschichte

Peter Hohl 1980
1980: Peter Hohl arbeitet am Bildschirmtextverarbeitungssystem "BITSY"

Die "Geburt"

Keimzelle des SecuMedia Verlags war ein bis dahin ungenutzter Raum in einem alten Winzerhaus in Ingelheim, das Redaktionsbüro von Peter Hohl. 

Zwölf Jahre lange hatte Peter Hohl für den Urahn des "Reality-TV" Eduard Zimmermann mehr als 1.000 Polizeiakten gesichtet und mehr als 200 Drehbücher für die Sendung "Aktenzeichen XY" geschrieben.

Er wurde dabei nicht nur einem Millionen-Publikum als "der Mann hinter der Scheibe" bekannt, der die Zuschauer-Hinweise zu den Fahndungsfällen zusammenfasste, sondern war auch für eine Vielzahl von Sicherheitsexperten aus Polizei, Ministerien und Wirtschaft, die zusammen mit ihm akribisch Fälle bislang flüchtiger oder unbekannter Täter aufbereiteten, ein wichtiger Partner.

Die Basis für weitere Medien-Aktivitäten im Bereich der Sicherheit, vor allem für die heutige WIK und den SecuMedia Verlag, war damit geschaffen.

Chronik:

Ab Dezember 1979
Peter Hohl gibt den "Expertenbrief Wirtschaftskriminalität", Vorgänger der späteren Zeitschrift "WIK", im Selbstverlag heraus.

1979
Herausgabe des Buches: "99 Gangstertricks und wie man sich dagegen schützt".  Es gibt Einblick in das umfangreiche Gebiet der Sicherungstechnik, warnt vor Betrug und gibt Tipps und ist das erste Fachbuch des Verlags.

ab Mitte der 80er Jahre
Ausbau eines Fachbuchprogramms mit Werken zum Thema Ladendiebstahl und Wirtschaftsspionage.

1984 erscheint zusammen mit dem Schweizer Partner Daniel Beer das erste Sicherheits-Jahrbuch - bis heute ein von Unternehmen und Behörden hoch geschätztes Kompendium.

Hinzu kamen zwei Gedichtbände, die die Grundlage für den parallel zum Fachbuchbereich laufenden belletristischen Zweig des Verlags gründeten. 

1985
Das Kürzel WIK - damals noch mit dem Untertitel "Wirtschaftskriminalität - Information und Warnung" wird zur neuen Titelbezeichnung. In erster Linie ging es um die vielfältigen Facetten der Wirtschaftskriminalität.

Ebenfalls 1985 wird die Zeitschrift für "Kommunikations- und EDV-Sicherheit" (KES) gegründet. Die erste <kes>-Sicherheitsstudie wird durchgeführt. Seither liefern die Ergebnisse dieser Umfrage alle zwei Jahre wichtige Erkenntinisse über den IT-Security-Markt

Ab 1987 sorgten für die WIK eine nun auf drei Köpfe angewachsene Redaktion für zusätzlichen Input: Neben Peter Hohl trugen Dr. Erwin Zimmerli aus der Schweiz und Ute Zimmer als Volontärin dazu bei, mit praxisgerechter Substanz  WIK zu einer wichtigen Instanz im Sicherheitsbereich werden zu lassen.

Ab 1990
Gemeinsam mit langjährigen Partnern aus der Schweiz, unter anderem Daniel Beer, wurde durch wechselseitige Beteiligungen sowohl in der Schweiz wie in Deutschland aus dem "Peter Hohl Verlag" die "SecuMedia Verlags-GmbH".

Einführung der seither zweijährlich durchgeführten WIK-Sicherheits-Enquête, eine Befragung von Sicherheitsexperten in Unternehmenssicherheit und
Sicherheitsdienstleistung.

1991
Horst Schärges, gelernter Journalist und Diplom-Kaufmann, übernimmt ab 1.1.1991 die redaktionelle Verantwortung der WIK.

Im August 1991 entscheidet sich die Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW) und die Landesverbände (VSW), die WIK als Verbandsorgan zu nutzen. 

1993
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nutzt mit dem "BSI-Forum" die KES als ihr offizielles Organ. Begleitet wird diese Partnerschaft seither von Buch- und Studienveröffentlichungen für das BSI. 

1993 startete der Verlag mit zwei Versionen eines kompakten Newsletters den "WIK-Sicherheitsbrief". Eine Variante für die Gruppe der "Mechaniker", die andere für die Gefahrenmelde-Errichter.

1995
In Zusammenarbeit mit der ASW entwickelt der Verlag Lehr- und Unterrichtsmaterial für die Verbände für Sicherheit in der Wirtschaft . Seither vermittelt der "ASW-Leitfaden Unternehmenssicherheit" - mit inzwischen acht Themenheften.

1996
Zusammenlegung der beiden "WIK-Sicherheitsbriefe" zu einem gemeinsamen erweiterten  Zeitschriftentitel.

1997
Das erste "Sprüchebuch" von Peter Hohl in der Reihe der aphoristischen Wochensprüche erscheint: Lieber ein Optimist, der sich mal irrt, als ein Pessimist, der immer Recht hat."

1999
Der SecuMedia Verlag organisierte im Herbst 1999 erstmals für die Messe München eine IT-Sicherheitsschau, die "IT-SecurityArea". Mit 900 qm Grundfläche und 32 Ausstellern startete der SecuMediaVerlag ein erfolgreiches Projekt, auf der IT-Messe SYSTEMS. 10 Jahre später war die IT-SecurityArea (it-sa) auf eine ganze Halle mit 11.000 qm und 300 Ausstellern angewachsen. Ab 2009 findet die it-sa als eigenständige Messe für IT-Sicherheit in Nürnberg statt.

2001
Kauf des Titels "Sicherheits-markt" vom Rohn-Verlag Köln.

2003
Zusammenlegung der WIK mit dem Sicherheits-markt zu einem Zeitschriftentitel. Dazu gibt es seither für Abonnenten wöchentlich einen Newsletter mit aktuellen Informationen.

Zusammen mit der ASW wurde zum Jahreswechsel 2003 eine Reihe für die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe aufgelegt.

2004
Kooperation mit dem Vieweg Verlag. SecuMedia und <kes> geben im ViewegVerlag zusammen die Edition <kes> heraus. Ein Buchprogramm, das IT-Security-Themen für die Profianwender vertieft.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund erscheint das Buch "KinderAugenBlicke". 10 % der Erlöse aus den Verkäufen dieses und des Nachfolgebandes gehen dem DKSB zu.

2006
Der SecuMedia Verlag organisiert auf der SECURITY den Messe begleitenden Kongress, einen "Themenpark IT-Sicherheit" in Halle 4 der SECURITY und zwei offene Vortragsforen.

Die IT-Security-Area erreichte in diesem Jahr die bisher höchste Ausstellerbeteiligung: 344 Teilnehmer trugen zum Erfolg der Veranstaltung auf der SYSTEMS in München bei.

2007
Übernahme des Titels "Informationsdienst IT-Grundschutz" vom BundesanzeigerVerlag. Als eine ideale Ergänzung zur Zeitschrift <kes>, liefert der "IT-Grundschutz" Verantwortlichen für IT-Sicherheit auf Geschäftsführerebene im Mittelstand oder bei Behörden verständliche und praktische Informationen.

2008
Die SYSTEMS findet zum letzten Mal statt. Die bis dahin innerhalb der SYSTEMS stetig gewachsene IT-SecurityArea (it-sa) macht sich selbstständig und zieht von München nach Nürnberg um.

In Kooperation mit dem BOORBERG Verlag wird der erste Band des einzigen Lehrbuchs im dualen System (Berufsschulunterricht) für die Ausbildung zur Schutz- und Sicherheitskraft (IHK) veröffentlicht. Band 2 folgte dann 2009

2009
Die erste eigenständige IT-Security Messe it-sa in Nürnberg ist ein voller Erfolg.

2010
Erstmals führt die Zeitschrift "Informationsdienst IT-Grundschutz" in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Intitut ibi research eine umfangreiche Studie zum Thema IT-Sicherheitsstandards und IT-Grundschutz durch. 294 Unternehmen und Behörden beteiligen sich an der Umfrage.

Im Oktober geht mit SecuPedia eine Plattform online, die das gesamte Wissen zum Thema Sicherheit und IT-Sicherheit sammelt und gratis zur Verfügung stellt. Grundlage ist das seit mehr als 25 Jahren bekannte „Sicherheits-Jahrbuch“, das nun als Onlineversion mehr als 1600 Schlüsselbegriffe zum Thema erklärt und mit Verlinkungen zu entsprechenden Anbietern, Verbänden und Experten führt.

2011
Die Messe it-sa wird Anfang des Jahres an dei Messe Nürnberg verkauft. SecuMedia ist weiterhin mit organisatorischen Aufgaben betraut und wird noch mindestens drei Jahre lang zum Beispiel das Forenprogramm und Kongresse betreuen.

Im Oktober wird die "a+s - zeitschrift für automation und security" im SecuMedia Verlag herausgegeben. Mit vier Ausgaben jährlich informiert das Fachblatt Leser, die ihre Industrieautomationssysteme gegen Angriffe absichern wollen.

2012
In der <kes> Webinar-Lounge finden für Leser live Seminare zu verschiedenen IT-Security Themen statt.

Ab der Ausgabe 2/2013 wird der "Informationsdienst IT-Grundschutz" in die <kes> integriert. Durch den deutlich umfangreicheren allgemeinen Sicherheitsteil der <kes> kann sich die Redaktion beim "Informationsdienst" nun noch stärker auf den IT-Grundschutz konzentrieren und ausschließlich Artikel mit einem eindeutigen Grundschutz-Bezug liefern.

 

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